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05.06.2008 - Powerfrühstück macht leistungsfähig

RSS Logo | Thema: Du bist was Du ißt | Autor: Karin Dietrichsbruckner

Anders als in fernöstlichen Kulturen ist uns ein warmes, gekochtes Frühstück im "normalen" Alltag eher fremd.

 

Die chinesische und auch ayurvedische Ernährungslehre erklärt aber, dass kalte Nahrungsmittel wesentlich schwerer verdaulich sind, da unser Körper sie erst erwärmen muss. Auch unsere leckeren Brote (einschließlich Vollkornbrot) sind nach diesen Ansichten schwer verdaulich und spenden daher wenig Energie.

 

Somit wäre dann ein für uns "ganz normales" Frühstück mit verschiedenen Arten von Brot, süßen oder pikaten Brotbelägen, Milchprodukten, Müsli, Kaffee und vielleicht auch Orangensaft eher eine minderwertige Mahlzeit. Schwer verdaulich, kühlend und übersäuernd. Häufig ist man daher am Vormittag lange noch müde, kommt schecht "in die Gänge" und hat auch schnell wieder Hunger.

 

Die chinesische 5-Elemente-Ernährung empfiehlt als guten Start in den Tag eine gekochte Getreidemahlzeit, süß oder pikant zubereitet - je nach Geschmack. Idealerweise nimmt man das Frühstück zwischen 7 und 11 Uhr vormittags zu sich, denn da arbeiten die Verdauungsorgane am intensivsten.

 

Hier mal ein Rezeptvorschlag, der sehr gut schmeckt, Kindern das Denken in der Schule erleichtert und nebenbei noch kräftigend auf Haut, Haare und Nägel wirkt. Zum langsam daran gewöhnen kann der Brei vor den gewohnten Sachen gegessen werden. Bei Gefallen wird einfach die Breiortion vergrößert.

 

Hirsebrei (1 Port.)

Grundrezept:

60 g gewaschene, ungekochte Hirse mit 1 Pr. Salz in 200 ml kaltem Wasser ansetzen. Das Ganze zum Kochen bringen und 15 Min. leise köcheln lassen. Dabei gelegentlich sanft umrühren (wer es richtig breiig mag, kann auch mehr rühren).

 

Wer für das Frühstück die süße Geschmacksrichtung bevorzugt, gibt zum Verfeinern evtl. etwas Sahne oder ein Stückchen Butter zu und süßt bei Bedarf mit Honig. Auch jede Art von Obst kann hervorragend dazu kombiniert werden. Entweder wird es in den letzten 5 Minuten mitgekocht oder zum Schluss dazugegeben. Trockenfrüchte (z. B. Datteln) eignen sich durch ihren süßen Geschmack sehr gut als alternatives Süßungsmittel.

Durch die vielen Variationsmöglichkeiten sind die benötigten Zutaten immer im Haus und es schmeckt nie langweilig. Kinder lieben es, ihren Brei nach eigenen Wünschen "aufzupeppen".

 

Auch für Freunde des pikanten Geschmacks lässt sich der Brei geschmackvoll variieren. Die Hirse wird in diesem Fall in Gemüsebrühe weichgekocht, jegliche Art von Gemüse kann von Anfang an oder auch in den letzten 5 Minuten dazu gegeben und mitgekocht werden. Ebenfalls rundet hier ein Stückchen Butter, ein Schuß Sahne oder am besten ein Löffelchen wertvolles Pflanzenöl (z. B. Leinöl) den Geschmack harmonisch ab. Sehr lecker schmeckt es auch mit Käse bestreut. In dieser Variation eignet sich der Hirsebrei auch als gesundes Abendessen.

 

 

Probieren Sie doch einmal, wie Sie sich nach solch einem Frühstück fühlen, wie schnell und unkompliziert er zubereitet ist, wie lange Sie davon satt bleiben und wie Ihre Kinder darauf reagieren. Wir freuen uns auf Ihren Kommentar!

 

 

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» Eingetragen am 17.02.2012 um 09:42 von  hermes birkin black
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» Eingetragen am 27.10.2009 um 11:51 von  Karin Dietrichsbruckner
Liebe Frau Bachmann,
freut mich sehr, dass Sie das Rezept ausprobiert und für gut befunden haben. Jetzt kommen ja wieder die kalten Monate, da tut ein solcher Start in den Tag besonders gut! Sie werden erleben, dass der Brei mit unterschiedlichen Zutaten auch immer wieder anders schmecken kann.
Herzliche Grüße,
Karin Dietrichsbruckner
» Eingetragen am 26.10.2009 um 18:05 von  Silvia Bachmann
Ich bin begeistert. Mein Sohn und ich vertragen Brot nicht so gut. Da haben wir es mal mit Hirsebrei versucht. Man fühlt sich nach dem Essen topfit und nicht so schlapp und voll gegessen wie nach einem "normalen Frühstück". Ich kann es wärmstens weiter empfehlen. Und außerdem ist man mindestens drei Stunden lang satt.