Herbstliches Curry – mmhh, herrlich indisch..


Sobald die Tage kürzer und kälter werden liebe ich die indische Küche, daher heute mal ein Rezept zum Nachkochen für Interessierte.

Wer kennt Chana Dal? Das sind geschälte, halbierte Kichererbsen. Ihr findet sie dort, wo es auch Linsen gibt (z. B. im Bioladen von Rapunzel). Chana Dal wird über Nacht eingeweicht und muss danach am Besten 45 Minuten kochen. Das kann man prima gleich nach dem Aufstehen machen, während man sich morgens fertig macht und frühstückt. Die gekochten Kichererbsen halten sich problemlos 1 Woche im Kühlschrank und können vielseitig verwendet werden, weil sie keinen ausgeprägten Eigengeschmack haben (im Gegensatz zu Kichererbsen aus der Dose).

Kichererbsen sind sehr mineralreich und eine hervorragende Eiweißquelle. Näheres dazu gibt´s überall im Netz zu lesen, z. B. auch hier: https://www.careelite.de/kichererbsen-gesund-naehrwerte-und-zubereitung/.

Für das Curry braucht man:

Eine kleine Tasse des Chana Dal über Nacht einweichen und ca. 45 Minuten vorkochen.

  • 1 große Zwiebel ……………in Streifen geschnitten, glasig dünsten in Sesam- oder Rapsöl
  • ca. 1 Eßl. Dattel-Balsamico…………zum Ablöschen und Karamellisieren der Zwiebeln. Diesen Essig liebe ich auch im Salatdressing anstatt Zucker oder in Tomatensoßen zu Nudeln. Alternativ geht auch normaler Balsamico mit etwas Zucker oder Honig.
  • 1/2 kleinen Kürbis in Würfeln
  • die gleiche Menge Blumenkohlröschen (jeweils ca. 2 Hände voll)
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer ungeschält, klein gewürfelt………………………..Kürbis, Blumenkohl und Ingwer zu den Zwiebeln geben und kurz mitbraten
  • ca. 200 ml Kokosmilch
  • 1 TL Gemüsebrühpulver
  • 1 TL Garam Masala Gewürzmischung
  • 1 TL Indische Gewürzmischung………………………Kokosmilch und Gewürze zugeben, umrühren und ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis Kürbis und Blumenkohl bissfest bis weich sind (je nach Geschmack).
  • zum Schluss das gekochte Chana Dal (alternativ Kichererbsen aus dem Glas oder Dose) dazu geben, umrühren, abschmecken.

Ich esse das Curry ohne weitere Beilage, man kann aber auch gut Basmatireis dazu servieren.

Die Gewürze lassen sich wunderbar nach eigenen Vorlieben variieren, eventuell etwas Knoblauch dazu oder anderes Gemüse und es ergeben sich immer wieder neue Kreationen. 

Guten Appetit 🙂

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